ver.di Jugend

Diskriminierung

Gewerkschaft erleben

Diskriminierung

"Hauptschüler sind dumm" und "Frauen haben keine Ahnung von Technik". Solche Vorurteile grenzen Menschen wegen bestimmter Merkmale aus. Diese erscheinen häufig als "naturgegeben" – und somit unumstößlich. Denn sie verschleiern, dass Ein- und Ausgrenzung soziale Prozesse sind. Sie regulieren den Zugang zu Macht oder Ressourcen. Vorurteile und die Ideologien hinter ihnen rechtfertigen und stärken bestehende Dominanzverhältnisse. Zum Vorteil der oder des Dominierenden. Solche Ideologien und Verhaltensweisen stehen im Widerspruch zur Verfassung. Dort heißt es, niemand darf wegen äußerer Merkmale benachteiligt oder bevorzugt werden.

Für eine offene Gesellschaft
Die ver.di Jugend tritt für ein anderes Modell von Zusammenleben ein. Wir unterteilen Menschen nicht anhand von Hautfarbe, Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Lebensweise, sexueller Orientierung oder religiöser Zugehörigkeit. Wir sagen ja zur Vielfalt und Offenheit. Wir wollen eine moderne, aufgeklärte, freie Gesellschaft. Gleichberechtigt. Ohne Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Ohne Unterdrückung, Militarismus und Krieg. Ohne nationale Überheblichkeit, sexuelle Diskriminierung und religiöse Unterdrückung.

Für Solidarität
Für Arbeitgeber und Politik stehen die Interessen der Wirtschaft im Mittelpunkt – und für uns der Mensch. Deshalb nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand. Deshalb stehen wir auf gegen Nazis, Militarisierung und Diskriminierung. Deshalb streiten wir für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und ein menschenwürdiges Leben. Wir wissen, wir sind nur gemeinsam stark und können nur solidarisch unsere Interessen durchsetzen. Klingt utopisch? Wir glauben daran und kämpfen dafür. Und wir denken, es lohnt sich!

Für weltweite Menschenrechte
Wir machen uns international stark gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Ob Kinder im Iran Teppiche knüpfen, ob Sportschuhhersteller in Indonesien Schwangere entlassen oder in El Salvador 16-Stunden-Tage die Regel sind: In den Entwicklungsländern bestimmen die Konzerne aus den Industrieländern. Sie diktieren Hungerlöhne und menschenverachtende Arbeitsbedingungen.

Deshalb stehen wir Seite an Seite mit all jenen, die gegen die Konzerne und für ihre Rechte kämpfen. Denn als Teil der weltweiten Gewerkschaftsbewegung ist ver.di international organisiert. Gemeinsam kämpfen wir gegen Armut, Ausbeutung und wirtschaftliche Versklavung. Für Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen. Hier und in aller Welt.

Wir nennen verbreitete Diskriminierungsformen beim Namen. Von A-Z. Um gegen sie vorzugehen.
Zu unserem Portal gegen Diskriminierung